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Bildnis Johann Finck

Foto: Loos, Hans, undatiert
Aufn.-Nr.: df_hauptkatalog_0150355
Negativ
Eigentümer: SLUB / Deutsche Fotothek

 

Datensatz 70250139

Loos, Hans

Künstler-Datensatz 90027789


Time and place: * 1890.04.14 in Leubnitz bei Werdau
† 1969.12.25 in Dresden
Tätig 1930-1946 in Dresden

Fotograf, Zeichner, Präparator, Retuscheur

Nachweisland: Deutschland

Keywords: Fotografie- photography

Portfolios[[p]] [[a href="http://www.deutschefotothek.de/db/apsisa.dll/ete?action=queryGallery&index=fotografen&desc=%22Loos, Hans%22"]]Alle Aufnahmen von Hans Loos[[/a]] [[/p]]Biografisches[[p]]Hans Ewald Loos wurde am 14. April 1890 als Sohn von August Wilhelm Loos und dessen Frau Minna Karoline, geb. ]Könitzer, in Leubnitz, heute ein Ortsteil von Werdau, geboren. Nach der Bürgerschule absolvierte er in Dresden sowohl Kurse an der Kunstgewerbeschule als auch an der Polizeibeamtenschule. Von März 1908 bis Dezember 1923 arbeitete Loos in der Retusche-Abteilung der Kunstanstalt Stengel & Co GmbH in Dresden, die für ihre Licht- und Offsetdrucke bekannt war. Unterbrochen wurde diese Tätigkeit von seinem Militärdienst von Oktober 1909 bis September 1911 sowie im Ersten Weltkrieg von August 1914 bis Dezember 1918. Im Juli 1922 heiratete er Wally Elise, geb. Pfüller, mit der er eine Tochter hatte. Im Dezember 1923 wechselte Loos in den Staatsdienst. Zunächst arbeitete er bei der Amtshauptmannschaft Glauchau als Polizeioberwachtmeister, Grafischer Zeichner und Retuscheur. Als Vollzugsbeamter der sächsischen Schutzpolizei in Glauchau und Chemnitz war er vorübergehend auch als Hilfsrechnungsführer einer Polizeikasse beschäftigt, bevor er ins Polizeipräsidium nach Chemnitz wechselte, wo er im Außendienst tätig war. Ab Oktober 1928 arbeitete er als kartografischer Zeichner für das Stadtvermessungsamt Chemnitz. [[/p]] [[p]]Als Ende 1929 die Präparatorenstelle im Kupferstich-Kabinett in Dresden vakant war, bewarb sich Loos. Für Direktor Kurt Zoege von Manteuffel war er der Favorit unter den Bewerbern, da er aufgrund seiner Berufserfahrungen "die graphischen Techniken und die Behandlung von graphischen Blättern kennen dürfte"[1], außerdem sprach er Französisch und Englisch und konnte fotografieren. Ab Januar 1930 wurde Loos im Kupferstich-Kabinett als Präparator angestellt. Als ein Jahr später seine Bewerbung als Oberkonservator im Hauptstaatsarchiv Dresden erfolglos verlief, blieb er im Dienst der Staatlichen Sammlungen. Er war primär für alle Fotoarbeiten und nach der Auslagerung der Bestände des Kupferstich-Kabinetts für deren Betreuung an den Bergungsorten zuständig. Während der Wachdienste in Weesenstein fertigte er für das Kabinett fotografische Reproduktionen an, die er auf eigene Rechnung verkaufen durfte. Obwohl er, nach eigenen Angaben, zuvor SPD-Mitglied gewesen war, trat er im Mai 1937 in die NSDAP ein, für die er ab 1938 als Blockwart tätig war. Trotz dieser Parteimitgliedschaft wurde Loos nach dem Kriegsende bis Ende April 1946 weiterbeschäftigt. [[/p]] [[p]]Wie der damals 56-Jährige nach seiner Entlassung seinen Lebensunterhalt verdiente, ist nicht überliefert. Im März 1948 beantragte er bei der Hauptverwaltung der Staatlichen Museen "Laut Befehl Nr. 35 […] Wiedereinstellung nomineller Pgs. [...] meine Einstellung als Repr.-Photograph" [2] und bot im Gegenzug seine umfangreiche Negativsammlung zur Übernahme an, jene Aufnahmen, die er einst für das Kupferstich-Kabinett angefertigt hatte. Diesem Antrag wurde nicht stattgegeben. Hans Loos starb am 25. Dezember 1969 in Dresden. [[/p]] [[p]][1] Kupferstich-Kabinett, Zoege von Manteuffel, an SMV, 19.12.1929, SKD Archiv, 01/KK 3, Bd. 8, fol. 112 f. [[/p]] [[p]][2] Vgl. Loos an die Hauptverwaltung der Staatlichen Museen, 10.3.1948, HStA Dresden, 11401, Nr. 2414, fol. 153. Unklar bleibt, ob er rechtmäßiger Eigentümer dieser Sammlung war. Er hatte die Fotos von Objekten aus dem Kupferstich-Kabinett im Auftrag des Kabinetts für externe Auftraggeber angefertigt und durfte die Kosten dafür direkt mit diesen abrechnen. [[/p]] [[p class="legend"]]Text aus: Karin Müller-Kellwing: Zwischen Kunst, Wissenschaft und Politik. Die Staatlichen Sammlungen für Kunst und Wissenschaft in Dresden und ihre Mitarbeiter im Nationalsozialismus. Hg. von den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und Gilbert Lupfer. Wien/Köln/Weimar 2020, S. 386f. [[/p]] [[p class="legend"]]Quellen und Literatur [[/p]] [[ul]] [[li]]HStA Dresden, 13859, Nr. 5153 [[/li]] [[li]]SKD Archiv 02/VA 162 [[/li]] [[li]]BArch, R 9361-IX/Kartei/26390940 [[/li]] [[/ul]] [[/p]]Bestand in der Deutschen Fotothek[[p]]Die Deutsche Fotothek besitzt rund 3.000 Originalnegative mit Reproduktionen, überwiegend von Werken aus dem Kupferstich-Kabinett der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Mit der Einarbeitung von rund 2.000 Schwarzweißnegativen im Format 13 x 18 cm in die Kataloge der Deutschen Fotothek wurde im Dezember 1951 begonnen, die Bearbeitung von rund 600 Schwarzweißnegtiven im Format 9 x 12 cm wurde im Juni 1953 begonnen. 1957 wurden weitere 360 großformatige Schwarzweiß-Glasnegative mit Gemäldereproduktionen übernommen. [[/p]]


Urheber Metadaten: Deutsche Fotothek (Bove, Jens)

Persons and corporations:

Urheber: Bensheimer, Johann

Darstellung: Finck, Johann, 1628-1675, kurfürstlich-sächsischer Hofmaler

Verwalter: Dresden, Staatliche Kunstsammlungen Dresden (SKD), Kupferstich-Kabinett

Keywords / Classification:

Druckgrafik, Druck, Portrait, BildnisKatalog: Ortskatalog zur Kunst und Architektur - D - Dresden - Sammlungen - Kupferstichkabinett - Druckgraphik - Künstler, alph. - Beichling

Material / Technique / Dimensions:

Kupferstich


Darstellung : Finck, Johann; Lebensdaten: 1628-1675; Maler

Permalink:

http://www.deutschefotothek.de/documents/obj/70250139


Author of the metadata: SLUB, Deutsche Fotothek

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