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Sorbische Kultur

Im Bestand der Deutschen Fotothek sind zahlreiche bildliche Zeugnisse der sorbischen Kultur überliefert, u.a. in den Nachlässen von Paul. W. John, Richard Peter jun., Roger Rössing und Erich Höhne.

Die hier präsentierten Fotografien stammen im Wesentlichen jedoch aus den Sammlungen des Sorbischen Instituts in Bautzen.
Gezeigt werden Carte-de-Visite aus der Sammlung Johann Meschgang sowie vor allem die beiden Fotosammlungen "Lausitzer Volks- und Landeskunde" von Ernst Tschernik und die Bildsammlung des ehemaligen Instituts für sorbische Volksforschung.

Aus Mitteln des Landesdigitalisierungsprogramms Sachsen werden 2016 ausserdem die Nachlässe des Arbeiterfotografen Erich Rinka (1902–1983) und die Aufnahmen aus dem umfangreichen Nachlass des Fotografen Kurt Heine (1906–1986) digitalisiert, dessen Archiv sich im Sorbischen Institut und in der Deutschen Fotothek befindet.
Hinzu kommt das rund 4.000 Aufnahmen umfassende Fotoarchiv des Sorbischen Kultur- und Volksbildungsamtes Bautzen, in dem sorbisches zeitgenössisches Kulturleben in den 1950er und 1960er Jahren (Bräuche, Theater, politische Veranstaltungen, Schule) dokumentiert ist, außerdem Landes- und Volkskunde der sorbischen Lausitz (Kirchen, Burgwälle, Denkmäler, Architektur, Landschaft, Trachten).

Sammlung Johann Meschgang (Jan Meškank)

Die Carte-de-Visite-Sammlung mit Porträts von Personen, Familien und Gruppen aus der sorbischen katholischen Region in der Oberlausitz stammt aus dem Nachlass von Jan Meškank (dt.: Johann Meschgang). Bei der Sammlung fällt die Dominanz der weiblichen Porträts auf, was vermutlich auch Meškanks volkskundlichem Interesse an der Tracht geschuldet war. Seine Erkenntnisse publizierte er 1957 unter dem Titel "Die Tracht der katholischen Sorben = Drasta katolskich Serbow". Die in der Sammlung zusammengeführten Fotos entstanden aus rein privatem Anlass und zum privaten Gebrauch. Sorbische Visits waren in der Frühzeit keine Trachtendarstellungen oder Demonstrationen des Nationalen schlechthin, sondern visuelle Mittel der bürgerlichen Selbstdarstellung und Emanzipation. Die Tracht war hier eben keine Kostümierung für den besonderen Anlass, sondern alltägliche Kleidung.

[Weitere Infomationen | Alle Bilder der Sammlung Johann Meschgang anzeigen]

Fotosammlung "Lausitzer Volks- und Landeskunde" von Ernst Tschernik (Arnošt Černik)

In den Jahren 1954-1958 erarbeitete Dr. Ernst Tschernik eine "Bevölkerungsstatistik der sorbischen Lausitz", deren Ergebnisse erst 1995 publiziert werden konnten. In diesem Zusammenhang entstand auch eine ungefähr 1500 Aufnahmen umfassende fotografische Dokumentation, die Architektur zeigt, besonders im ländlichen Raum und unter volkskundlichem Aspekt, sowie Straßen-, Alltagszenen und Arbeitswelt in der Ober- , in der Mittleren und in der Niederlausitz aus den Jahren 1954 bis 1956. Es handelt sich dabei um Positiv-Abzüge, aufgeklebt in der Innenseite von Klappkarteikarten, auf deren Vorderseite die wichtigsten Daten Inhalt verzeichnet sind.

[Weitere Infomationen | Alle Bilder der Fotosammlung "Lausitzer Volks- und Landeskunde" anzeigen]

Bildsammlung des ehemaligen Instituts für sorbische Volksforschung

Dorfansichten, Fachwerkhäuser, gebohlte Scheunen, Transportkörbe für Gänse, Frauen am Spinnrad, Hochzeit im Spreewald, Taufe im Kirchspiel Schleife, Fronleichnam in Crostwitz, Ostereiermalerinnen, Johannisreiter und Christkind, Dudelsackspieler und Heuernte – die Bandbreite der Motive der volkskundlichen Bildsammlung des ehemaligen Instituts für sorbische Volksforschung entspricht dem klassischen Kanon der Volkskunde: Volksarchitektur, traditionelles Handwerk und Arbeitsweisen, Trachten, Bräuche. Geografisch ist es durch den Raum Lausitz oder sorbisches Siedlungsgebiet definiert: besonders der Spreewald, die ehem. Standesherrschaft Hoyerswerda, das Kirchspiel Schleife und die katholische Oberlausitz.

[Weitere Informationen | Alle Bilder der Sammlung anzeigen]

[Alle Bilder der Kollektion "Sorbische Kultur"]