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    Wilms, Anno

     

    Künstler-Datensatz 90075436

    * 1935.07.21, † 2016.05.22

    Fotograf

    Nachweisland: Deutschland

    Portfolios[[p]] [[a href="http://www.deutschefotothek.de/db/apsisa.dll/ete?action=queryGallery&index=freitext&desc=Wilms+Bühne"]]Bühne[[/a]] | [[a href="http://www.deutschefotothek.de/db/apsisa.dll/ete?action=queryGallery&index=freitext&desc=Wilms+Experimente"]]Experimente[[/a]] | [[a href="http://www.deutschefotothek.de/db/apsisa.dll/ete?action=queryGallery&index=freitext&desc=Wilms+Porträt"]]Porträt[[/a]] | [[a href="http://www.deutschefotothek.de/db/apsisa.dll/ete?action=queryGallery&index=freitext&desc=Wilms+Randgruppen"]]Randgruppen[[/a]] | [[a href="http://www.deutschefotothek.de/db/apsisa.dll/ete?action=queryGallery&index=freitext&desc=Wilms+Reise"]]Reise[[/a]] | [[a href="http://www.deutschefotothek.de/db/apsisa.dll/ete?action=queryGallery&index=fotografen&desc=%22Wilms, Anno%22"]]Alle Aufnahmen[[/a]] [[/p]]Biografisches[[p]]Ausbildung an der Fotoschule Hamburg mit staatlichem Abschluss an der Lette-Schule Berlin. Als freiberufliche Fotografin vor allem Arbeiten für Ausstellungen, Werbung, Buchillustrationen und Zeitschriften. [[/p))Ausstellungen (Auswahl)[[p]] [[ul]] [[li]]1971-73: Freie Berliner Kunstausstellung, Ausstellungshallen am Funkturm, Berlin[[/li]] [[li]]1980: Women from Berlin – Mujeres de Berlin – Frauen aus Berlin. La creación femenina, Instituto Goethe, Foro de Arte Contemporanea, México, DF / The exchange Show, A.R.E. Gallery, San Francisco[[/li]] [[li]]1982: Typisch Mann, Kunstgewerbemuseum Zürich, Haus am Lützowplatz Berlin, Kunstverein München, Pavillon Tip Hamburg[[/li]] [[li]]1986: Androgyn: Sehnsucht nach Vollkommenheit. Kuratiert von Ursula Prinz. Akademie der Künste Berlin, Kunstverein Hannover[[/li]] [[li]]1989: Anno Wilms, Spannungsfelder, Fotogalerie Bordenau, Bordenau[[/li]] [[li]]1994: Anno Wilms & Susanne Kirchner, Raum – Körper – Zeit, Performance I-IV, Galerie am Pariser Platz, Akademie der Künste, Berlin[[/li]] [[li]]2008: Anno Wilms – Dante Fragmente, Galerie Signum, Heidelberg[[/li]] [[li]]2011: Genet. Hommage zum 100. Geburtstag, Schwules Museum, Berlin[[/li]] [[li]]2014: 5 Fotografen – 5 Jahrzehnte. Ausstellung zum 50. Jubiläum des Jazzfest Berlin. Ludwig Binder, Patrick Hinely, Anno Wilms, Detlev Schilke, Barbara Eismann, Foyer, Berliner Festspiele, Berlin[[/li]] [[/ul]] [[/p]]Publikationen[[p]] [[ul]] [[li]]Berlin. Impressionen einer Stadt. Berlin 1970.[[/li]] [[li]]Zigeuner. Zürich, Freiburg im Breisgau 1972.[[/li]] [[li]]Bummel durch Berlin. München 1974.[[/li]] [[li]]Berlin. München 1977.[[/li]] [[li]]Transvestiten. Luzern, Frankfurt/Main 1978.[[/li]] [[li]]Berlin. Darmstadt 1978.[[/li]] [[li]]Traumziel Israel. München 1981.[[/li]] [[li]]Traumziel Ägypten. München 1982.[[/li]] [[li]]Rastafari. Wuppertal 1982.[[/li]] [[li]]Zabalin. Die Müllmenschen von Mokattam, Cairo. Bremen 1985.[[/li]] [[li]]Beduinen. München 1985.[[/li]] [[li]]Lindsay Kemp & Company. Berlin 1987.[[/li]] [[li]]Körper und Tanz. St. Gallen, Berlin, Sao Paulo 1990.[[/li]] [[li]]Traumreisen durch Ägypten. Eltville am Rhein 1991.[[/li]] [[li]]Traumreisen in Israel. München 1994.[[/li]] [[/ul]] [[/p]]Themen[[p]] [[strong]]Randgruppen[[/strong]] [[/p]] [[p]] Das Themenfeld gesellschaftlicher Randgruppen nimmt im fotografischen Werk von Anno Wilms eine zentrale Stellung ein. Bereits zu Beginn der 60er Jahre kommt es in Frankreich zu ersten Kontakten mit der Lebenswelt der Roma, denen sie in den folgenden Jahren durch ganz Europa folgt. Der bereits 1972 entstandene Bildband „Zigeuner“ vereint Fotografien aus Deutschland, der Schweiz, Frankreich, Italien, Ungarn und Istanbul. Die regionalspezifischen Lebensumstände der Roma, Alltag, Broterwerb und Familienleben werden dabei ebenso dokumentiert wie Musik, Tanz, Wallfahrt und religiöse Feste. [[/p]][[p]] Zehn Jahre später erscheint ein Bildband über das Leben der Rastafari, mit denen die Fotografin über Wochen in Jamaica zusammen lebte. Lebensbedingungen und spirituelle Praxis, Musik, Kunst und Haartracht im karibischen Kernland stehen Bildern von Rastas in den Straßen von London gegenüber, in denen die Selbstbehauptung, obgleich lässig vorgetragen, ungleich schwieriger scheint. [[/p]][[p]] In den 70er Jahren setzen zudem erste Reisen nach Nordafrika und in den Nahen Osten, vor allem nach Ägypten und Israel ein, in deren Folge 1985 zwei Fotobände entstanden, die zum Einen das Leben der Beduinen im Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne und zum Anderen den Alltag der Zabalin, der Müllsucher von Mokattam in Kairo, veranschaulichen. [[/p]][[p]] Das Hauptinteresse der Fotografin gilt dabei dem Menschen in seiner individuellen selbst- aber auch fremdbestimmten Lebenswirklichkeit. Der Angang ist immer vorbehaltlos persönlich und von hoher Achtung und Respekt vor den spezifischen Lebensumständen ihres Gegenübers geprägt. Bemerkenswert ist dabei der offene Zugang in die private Sphäre, der der Fotografin immer wieder gewährt wurde. Ihre sensiblen Porträts zeugen entsprechend von ihrer Nähe zum Motiv und geben Kraft und Neugier der Kinder, Selbstbewusstsein und spirituelle Überzeugung der Rastas sowie Autorität und Würde der Alten wieder, denen die Erinnerung an Tradition und Geschichte obliegt. Evident werden aber auch die existentielle Armut und die kulturelle Gefährdung gesellschaftlicher Minderheiten. [[/p]] [[p]] [[strong]]Bühne:[[/strong]] [[/p]] [[p]] Seit Mitte der 60er Jahre verfolgte Anno Wilms kontinuierlich das Programm der Berliner Bühnen. Theater, Jazz und zunehmend auch Tanz bilden ein thematisches Kerngebiet ihres Schaffens. Die Berliner Jazztage hat sie von 1964 bis 1995 regelmässig dokumentiert und dabei stimmungsvolle Aufnahmen der bedeutendsten internationalen Jazzgrößen der Zeit, Miles Davis, Charles Mingus, Gil Evans, Don Cherry oder Carla Bley hinterlassen. Auch das Bühnenprogamm der wichtigsten Berliner Theater- und Opernhäuser wurde mit Inszenierungen von Peter Stein, George Tabori, Peter Zadek, Götz Friedrich, Maurice Béjart und Johann Kresnik umfassend festgehalten. [[/p]][[p]] Mitte der 70er Jahre gewinnen zwei weitere Themenfelder zunehmend an Bedeutung: Neben den klassischen Berliner Bühnen widmet sich die Fotografin nun der Welt der Travestie und ganz allgemein dem Thema geschlechtlicher Identitäten. 1978 erscheint der großformatige Bildband „Transvestiten“, welcher vor allem Fotografien aus den berühmten West-Berliner Cabaret- und Travestie-Theatern, Chez Nous, Chez Romy Haag und Lützower Lampe enthält. Darstellungen des schillernden Bühnenprogramms stehen hier intimen Fotos aus der Garderobe gegenüber. [[/p]][[p]] Mit der Lindsay Kemp Company fällt der Blick zudem auf eine Theatergruppe, die jenseits klassischer Theaterkonzepte eine neue, exaltierte Ausdruckswelt entwirft. Das Theater des Lindsay Kemp ist aggressiv, erotisch, grotesk und poetisch. Die Fotos, die zwischen 1981 und 1983 entstanden, wurden 1987 in dem Bildband „Lindsay Kemp & Company“ publiziert. Erneut werden durch die Gegenüberstellung von intimen Porträts aus der Garderobe und expressiver, vor allem körperbetonter Verwandlung auf der Bühne Realität und Fiktion als zwei notwendige Ausdrucksmittel eines umfassenderen Identitätsverständnisses vorgestellt. [[/p]][[p]] Das wichtigste Themenfeld der 80er und 90er Jahre ist damit eingeleitet. Bewegung und vor allem Tanz als sprachunabhängige Selbstdarstellung und lebendiger Ausdruck von Emotionen gewinnt zunehmend an Bedeutung. Der brasilianische Tänzer und Choreograph Ismael Ivo, dem Anno Wilms 1990 mit „Ismael Ivo. Körper und Tanz“ einen eigenen Bildband widmet, ist neben zahlreichen Freunden und Bekannten sicher das wichtigste Motiv dieser Werkgruppe. [[/p]] [[p]] [[strong]]Reisen:[[/strong]] [[/p]] [[p]] Das fotografische Frühwerk von Anno Wilms setzt zu Beginn der 60er Jahre mit Reiseaufnahmen aus ganz Europa ein. Im Zentrum des Interesses stand dabei von Beginn an der Mensch in seinem spezifischen urbanen oder ländlichen Umfeld. Strassen- und Cafészenen in den Großstädten London und Paris aber auch dörfliche Genremotive und die Lebensbedingungen der Landbevölkerung in Italien, Spanien, Griechenland, Jugoslawien und Ungarn nehmen dabei den größten Raum ein. Hinzu kommen Landschaftsbilder und Stadtveduten, Modeaufnahmen und Strassenstillleben sowie immer wieder Architekturaufnahmen, die, entweder als Close-up mit unkonventioneller Perspektive erfasst oder unter besonderen Lichtverhältnissen freigestellt als Bauskulptur im Kontext aufgenommen, die spezifischen Eigenheiten der Gebäude einzufangen suchen. [[/p]][[p]] Zu Beginn der 70er Jahre wird der geographische Radius bereits deutlich ausgedehnt. 1972/3 folgen erste Reisen in den Nahen Osten, nach Israel und Libanon, aber auch nach Nordafrika, Ägypten und Marokko. Bis 1983 sollte Anno Wilms diese Regionen immer wieder besuchen. Während die Motivgruppen im allgemeinen die gleichen bleiben, sucht die Fotografin jenseits ihres eigenen Kulturkreises verstärkt die Gegenüberstellung traditioneller Lebensformen, religiöser Riten oder Trachten und zivilisatorischer Moderne. 1981/82 erscheinen die großformatigen Reisebildbände „Traumziel Israel“ und „Traumziel Ägypten“, welche mit Einleitungen der Nahost Korrespondenten Moshe Meisels und Carl E. Buchalls bis in die 90er Jahre in verschiedenen Ausgaben mehrfach neu aufgelegt wurden. [[/p]][[p]] Ende der 70er Jahre folgen schließlich auch Reisen in die USA, vor allem nach New York und New Orleans, wobei hier ähnlich wie in ihrer Heimatstadt Berlin neben Architektur und Stadtbild vor allem die Kunst- und Kulturszene, Bühnenprogramme und Festivals dokumentiert wurden. Zwischen 1989 und 1992 wird der globale Ansatz schließlich durch Reisen in die Karibik, nach Haiti, Guadeloupe, Puerto Rico und St. Maarten abgerundet. [[/p]] [[p]] [[strong]]Berlin:[[/strong]] [[/p]] [[p]] Ihre Heimatstadt Berlin war für Anno Wilms über 30 Jahre ein Hauptmotiv ihres fotografischen Schaffens. Dies umfasst zum Einen die umfassenden Dokumentation des Berliner Kunst- und Kulturlebens, wie sie in der Werkgruppe „Bühne“ separat beschrieben wird. Zum Anderen aber hat die Fotografin über Jahrzehnte ein Zeugnis des Berliner Stadtbildes abgelegt. In Momentaufnahmen und Milieustudien werden die Menschen auf den Straßen, in Cafés, Kneipen, Geschäften, Jahrmärkten und Parks eingefangen. Einsetzend in den 60er Jahren galt das Interesse dabei nicht nur den urbanen Kernbezirken sondern auch den Rändern der Stadt. Zu den Straßenszenen auf dem belebten Ku’damm gesellen sich damit auch Bilder aus den Altstädten von Reinickendorf, Spandau und Tegel oder Ausflugs- und Landschaftsmotive an den Ufern der Havel. [[/p]][[p]] Ein ganz eigenes Feld bilden die umfangreichen Architekturaufnahmen. Kirchen, Denkmäler, Sehenswürdigkeiten, Museumsbauten und Gründerzeitfassaden werden ebenso festgehalten wie Brücken, Laternen und Fassadenschmuck aus Gusseisen sowie Skulpturen im Öffentlichen Raum. Auch die großen Kulturbauprojekte der 60er und 70er Jahre, Neue Nationalgalerie, Philharmonie, Staatsbibliothek und das ICC sind hier zu nennen. Parallel dazu verfolgt und dokumentiert die Fotografien die infrastrukturelle Stadtentwicklung im Berliner Wohnungsbau. Vor allem die großen Vor- und Nachkriegs Siedlungen, Borsig- und Hufeisensiedlung in Reinickendorf und Neukölln, Berlin-Gropiusstadt, das Märkisches Viertel und die Rudolf-Wissel-Siedlung in Spandau wurden in Architekturstudien und Aufnahmen belebter Einkaufszonen und Spielplätze dokumentiert. [[/p]][[p]] Während die Milieustudien aus den Randbezirken und Großsiedlungen in ihrer Ausdruckskraft den größeren Serien zu Beduinen, Zabalin und Zigeunern verwandt scheinen, lassen sich die Bilder urbanen Lebens in den Straßen von Berlin nahtlos in die Sequenzen gleichen Themas aus London, Paris oder New York einbinden, und dennoch gelingt es der Fotografin immer, auch jenseits kennzeichnender architektonische Merkmale, die spezifischen Eigenheiten der einzelnen Städte und ihrer Bewohner kenntlich zu machen. [[/p]] [[p]] [[strong]]Porträt:[[/strong]] [[/p]] [[p]] Da das Hauptinteresse von Anno Wilms immer dem Menschen galt, finden sich in ihrem Werk zahlreiche ausdrucksstarke Porträts. Anonyme Aufnahmen von alten Menschen, Frauen und Kindern, denen sie in den Strassen von Berlin oder Paris ebenso begegnete wie in den Gassen eines sardischen Dorfes oder vor den Beduinenzelten in der Wüste Negev, nehmen das Gros dieser Werkgruppe ein. Jenseits jeder Idealisierung oder Überzeichnung vermitteln diese Bilder vor allem die persönlichen Nähe der Fotografin zu und das achtsame Interesse an ihrem Gegenüber. [[/p]][[p]] Eine zweite Werkgruppe innerhalb dieses Themenfeldes bilden Porträts bekannter Persönlichkeiten, die sie im Rahmen ihrer Arbeit in der internationalen Kulturszene kennenlernte. Choreographen, Literaten, Musiker und Regisseure wie Maurice Béjart, Wolfdietrich Schnurre, Don Cherry oder Peter Stein sind hier zu nennen. Dem Maler Markus Lüpertz widmete sie 1970 eine ganze Porträtserie, die den Künstler bei der Arbeit im Atelier, bei seinen Auftritten im Rahmen von Ausstellungseröffnungen, aber auch in inszeniertem Spiel auf dem Dach seines Berliner Ateliers in der Akazienstrasse zeigen. [[/p]][[p]] Anders als die Anonymen Bildnisse, die meist gänzlich ohne Beiwerk ganz auf den persönlichen Ausdruck konzentriert sind, werden die Künstlerporträts stärker kontextualisiert. Die Profession des Dargestellten ist meist elementarer Bestandteil der Abbildung. [[/p]] [[p]] [[strong]]Experimente:[[/strong]] [[/p]] [[p]] Parallel zu den dokumentarischen Aufnahmen entstehen bereits in den 70er Jahren erste experimentelle Fotografien. Den Anfang machen dabei Mehrfach- und Überbelichtungen sowie motivische Verunklärungen durch Spiegelungen in Glasfassaden und Schaufenstern, die die visuelle Sehgewohnheit durch ungewöhnliche Perspektiven zusätzlich herausfordern. In den 80er Jahren werden die künstlerischen Ausdrucksmittel um Rasterungen, Solarisationen und malerische Verfremdungen im Labor erweitert. Auch Überblendung und Fotocollage bzw. -montage gewinnen zunehmend an Bedeutung. Als materielle Grundlage dienen die Negative, die in dokumentarischem Zusammenhang entstanden sind, wobei auffällt, dass im Bereich von Collage und Überblendung vor allem Aufnahmen aus den Themenfeldern Tanz und Transvestiten Verwendung finden. [[/p]][[p]] Die künstlerischen Ursprünge dieser Werkgruppe liegen in den 20er und 30er Jahren des letzten Jahrhunderts. Während die Fotografin sich bei der Wahl der Perspektiven, vor allem bei Architekturaufnahmen, sicher auf die Fotografien des „Neuen Sehens“ bezieht, basieren Überblendungen und Collagen eindeutig auf surrealistischen Motiven. Im Hinblick auf ihre labortechnischen Experimente lassen sich darüber hinaus Anklänge an das fotografische Werk Sigmar Polkes erkennen. Einen Ausschnitt aus diesem künstlerischen Experimentierfeld zeigte 1989 die Ausstellung „Spannungsfelder“ in der Fotogalerie Bordenau, deren Katalog von einen Text der langjährigen Direktorin der Berlinischen Galerie, Ursula Prinz, eingeleitet wird. [[/p]][[p]] Aus biographischer Sicht stehen die experimentellen Arbeiten am Ende des fotografischen Schaffens von Anno Wilms, das gegen Mitte der 90er Jahre abbricht. In den folgenden Jahren entstehen Gemälde, Collagen und Papierarbeiten, vorwiegend Schwarz/Weiss und zunehmend abstrakt, die auf literarischen Quellen wie Dantes „Göttlicher Komödie“ oder Bizets „Carmen“ und den Werken Jean Genets und Pier Paolo Pasolinis basieren. Ihrem Grundthema, der Selbstbestimmung menschlicher Identitäten in kulturellen Spannungsfeldern und am Rande gesellschaftlicher Normen, bleibt sie dabei treu. [[/p]] [[p class="legend"]]Quelle: Stiftung Anno Wilms[[/p]]


    Permalink:

    http://www.deutschefotothek.de/documents/kue/90075436

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