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    Eckert, Georg Maria

     

    Künstler-Datensatz 90072695

    * 1828.09.17 in Heidelberg, † 1901.01.22 in Karlsruhe

    Maler, Fotograf, Zeichner, Volkskundler

    Nachweisland: Deutschland

    Keywords: Fotografie- photography

    Biographisches[[p]]Georg Maria Eckert studierte zunächst an der Kunstakademie in Düsseldorf bei Johann Wilhelm Schirmer und Friedrich Wilhelm von Schadow, danach Malerei an der Kunstakademie München. Nach mehreren Reisen durch Oberbayern, die Schweiz und Italien ließ er sich ab 1885 als Landschaftsmaler und Zeichner in seiner Heimatstadt Heidelberg nieder und befasste sich ab 1867 auch mit der Fotografie. Er gab Studien für Landschaftsmaler und Architekten heraus und fertigte landschaftliche und architektonische Aufnahmen an: aus Elsass-Lothringen, vom Rhein von Mainz bis Köln, vom Schwarzwald, Odenwald, von den Schlössern zu Heidelberg, Bruchsal, Karlsruhe, von den Grabmälern der Pforzheimer Hofkirche sowie im Auftrag des Großherzogs von Baden von der Insel Mainau sowie von anderen Schlössern. 1877 musste er jedoch aus finanziellen Gründen die Fotografie aufgeben. Er zog nach Karlsruhe und malte wieder, vor allem Aquarellbilder badischer Landschaften. Eckert starb 1901 an einem Schlaganfall.[[/p]]Bestand in der Bilddatenbank[[p]]Der Bestand von Eckert in der Sammlung Siegert umfasst rund 350 Fotografien. Einen wesentlichen Bestandteil bildet das Album „Studien nach der Natur für Maler und Architekten“ mit 187 Aufnahmen, die fast alle in der unmittelbaren Umgebung des Heidelberger Schlosses entstanden sind. Diese auf Karton montierten Albuminabzüge beeindrucken nicht nur durch ihre (kunst-)historische Bedeutung und Sonderstellung, sondern vor allem fotografisch. Die präzise Ausschnittwahl fokussiert Oberflächenstrukturen, Blattwerk und Bodenbewuchs, umfasst Nah- und Detailansichten von Baumstämmen und Pflanzen ebenso wie eine graduell zunehmende Weite der Natur und Panoramen. Dank sorgfältig gewählter fotografischer Standpunkte entwickeln Eckerts Bilder einen konstanten Perspektivwechsel, der in Kombination mit unterschiedlichen Graden an Tiefenschärfe und Sinn für Proportionen tatsächlich an Landschaftsbilder mit unterschiedlichen bildnerischen Zonen aus Unterholz, fluchtenden Wegen und Hintergrundpanoramen erinnert. [[/pp]] [[p]]Einen zweiten großen Bestand umfasst das nach 1870 entstandene Album „Bilder aus dem Elsass in zweiundfünfzig Photographien nach der Natur“ und das 29 Aufnahmen umfassende Album „Landschafts-Studien aus dem Heidelberger Schloss“ aus den Jahren 1867/68. Zudem beinhaltet die Sammlung das um 1875 erschienene „Album von Stuttgart und Umgegend“ von Eckert und Friedrich Brandseph mit 16 Aufnahmen sowie das um 1875 erschienene „Speyer-Album“ mit sechs Aufnahmen. Ergänzt wird der Bestand um ein umfangreiches Konvolut mit Einzelfotografien.[[/p]]Literatur[[p]] [[ul]] [[li]]Eberle, Sandra: Georg Maria Eckert. Ein badischer Fotograf im Dienst der Kunst, in: Historische Ansichten, glanzvolle Aussichten, Staatl. Schlösser und Gärten Stadt Bruchsal, Stuttgart und Bruchsal 2006, S. 53-59[[/li]] [[li]]Eberle, Sandra: Schloss Bruchsal wie es war. Georg Maria Eckerts Fotografien von 1870 helfen bei der Wiederherstellung der Beletage, in: Schlösser Baden-Württemberg, Heft 2/2008, S. 26-29[[/li]] [[li]]Mandanici, Sabrina: Von Bäumen, Grammatik und modernen Sichtweisen. Überlegungen zu Georg Maria Eckerts „Studien nach der Natur für Maler und Architekten“, in: Natur als Kunst. Landschaft im 19. Jahrhundert in Kunst und Fotografie, Ausst.-Kat. Museum Schloss Moyland, Köln 2016, S. 80-82[[/li]] [[li]]Vögely, Ludwig: Aus dem Tagebuch des Landschaftsmalers und Trachtensammlers Georg Maria Eckert (1828–1901), in: Badische Heimat, Heft 70/1990, S. 493-509[[/li]] [[/ul]] [[/p]]


    Urheber Metadaten: Deutsche Fotothek (Schmahl, Karolin), Bildrechte: Deutsche Fotothek

    Permalink:

    http://www.deutschefotothek.de/documents/kue/90072695

    Comments:

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