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    Eschen, Fritz

     

    Künstler-Datensatz 90023707

    * 1900.01.19 in Berlin, † 1964 in Melk an der Donau

    Tätig in Berlin

    Fotograf

    Nachweisland: Deutschland

    Keywords: Deutsche Fotothek, Fotografie- photography

    Portfolios[[p]] [[a href="http://www.deutschefotothek.de/db/apsisa.dll/ete?action=queryGallery&index=freitext&desc=Eschen+Kontaktbogen"]]Kontaktbögen Portraitarchiv[[/a]] | [[a href="http://www.deutschefotothek.de/db/apsisa.dll/ete?action=queryGallery&index=fotografen&desc=%22Eschen, Fritz%22"]]Alle Aufnahmen von Fritz Eschen[[/a]] [[/p]]Der Bestand Fritz Eschen in der Deutschen Fotothek[[p]]Die Staatsbibliothek Berlin (DDR) erwarb 1973 für die ihr bis 1983 unterstellte Deutsche Fotothek in Dresden das Bildarchiv Fritz Eschens. Es umfasst ca. 90.000 mittelformatige Aufnahmen. Der Urheber hatte diese unter thematischen Gesichtspunkten in Negativ- und Kontakt-Heftern archiviert. Letztere bilden auch heute noch eine unentbehrliche Grundlage bei den Recherchen, da das umfangreiche Eschen-Archiv nicht vollständig in die Datenbank eingearbeitet werden konnte. Sie ermöglichen nicht nur eine Zusammenschau aller Aufnahmen zu einem Motiv, sie enthalten neben den Negativnummern oft auch Angaben zum Aufnahmedatum sowie zu Publikationen. [[br/]] Bislang in der Bilddatenbank nachgewiesen sind rund 13.000 Aufnahmen, darunter etwa 10.000 Porträts. [[/p]] [[p]]Im Zuge des Ausbaus der Datenbank sind 2006 bereits alle von Eschen zusammengestellten Kontaktbögen zu den Porträtserien digitalsiert und erschlossen worden, die unmittelbaren Einblick in seine Arbeitsweise gewähren: [[cmsAction action="addFilter&filter=freitext&term=df_e-kontakt*"]]Alle Kontaktbögen anzeigen[[/cmsAction]]. [[/p]]Biografisches[[p]]Fritz Eschen wurde am 19. Januar 1900 in Berlin geboren, dem Ort, an dem er die meiste Zeit seines Lebens verbrachte und an dem er Situationen und Gesichter mit seiner Kamera festhielt, die für uns heute wichtige zeithistorische Dokumente sind. [[/p]] [[p]]Eschen war als Bildjournalist tätig. Er bezeichnete sich selbst als "Autodidakt und Photoamateur" und sah darin für sich und seine Arbeit einen persönlichen, entscheidenden Vorteil - den freieren und leichteren Umgang mit den eigenen Empfindungen beim Fotografieren. [[/p]] [[p]]Bevor Fritz Eschen 1928 jedoch diesen Weg einschlug, hatte er eine 1919 begonnene kaufmännische Lehre hinter sich. [[/p]] [[p]]Auch hatte er einige Jahre Berufserfahrung bei der Pomosinwerke GmbH und in leitender Funktion bei der Berliner Privattelefon GmbH gesammelt - eben mit der Erkenntnis, dass dies nicht seine "Berufung" sei. Er wurde als freiberuflicher Bildjournalist tätig, arbeitete für Agenturen wie Defot, Neofot-Fotag und Associated Press. Die Zeit des Nationalsozialismus überlebte der aus einem jüdischen Elternhaus stammende Fotograf nur mit Glück. Er verlor zwei Söhne und weitere Familienmitglieder. [[/p]] [[p]]1933 hatte er in zweiter Ehe Lipsy (Gertrude) Thumm geheiratet. Diese "privilegierte Mischehe" bewahrte ihn vor der Deportation, jedoch nicht vor der Verhaftung durch die Gestapo und Zwangsarbeit. Bereits der Ausschluss aus dem Reichsverband der Deutschen Presse Ende 1933 hatte Berufsverbot bedeutet. Dennoch erhielt er gelegentliche Aufträge von amerikanischen Agenturen, insbesondere der AP, und der Deutschen Reichsbahn; sie wurden oft unter einem Pseudonym oder dem Namen der Agentur veröffentlicht. [[/p]] [[p]]1938 konnte er noch Glaubensgenossen, die sich auf die Emigration vorbereiteten, in Fotografie unterrichten. Nach der Befreiung 1945 arbeitete Fritz Eschen als freier Bildjournalist; war für fast alle Berliner Zeitungen und Zeitschriften tätig. In den Jahren von 1952 bis 1954, als das Blatt eingestellt wurde, war er Bildredakteur bei der "Neuen Zeitung". [[/p]] [[p]]Nachfolgend erschienen Buchpublikationen von ihm - teils im Auftrag, oft aus persönlicher Motivation mit einer Auswahl seiner ihm selbst typischsten oder gelungensten Aufnahmen. Sein 1939 geborener Sohn Klaus Eschen begann ebenfalls als Bildjournalist zu arbeiten, bevor er seine berufliche Laufbahn als Jurist begann. [[/p]]Publikationen von Fritz Eschen[[p]] [[ul]] [[li]]Fritz Eschen: Hie Kamera, hie Zeichenstift, in: Foto-Beobachter, 7. Jg., Nr. 9 (1937), S. 239-243. [[/li]][[li]]Fritz Eschen: Bildreporter in Berlin, in: Foto-Spiegel, 1. Jg., Nr. 1 (1947), S. 22-23. [[/li]][[li]]Fritz Eschen: Ich fotografiere Menschen gern, in: Foto-Spiegel, 1. Jg., Nr. 2 (1947), S. 15. [[/li]][[li]]Fritz Eschen: Nächtliche Entdeckungsreisen, in: Foto-Spiegel, 2. Jg., Nr. 5/6 (1948), S. 17-19. [[/li]][[li]]Fritz Eschen: ... so sah ich Potsdam. Mit einem Beitrag von Mario Krammer, Berlin 1948. [[/li]][[li]]Fritz Eschen: Sind Bildreporter Fotografen oder Journalisten?, in: Foto-Spiegel, 2. Jg., Nr. 9 (1948), S. 20-21. [[/li]][[li]]Fritz Eschen: Ist Fotografie wirkliche Kunst?, in: Bildende Kunst, 3. Jg., Nr. 3 (1949), S. 70. [[/li]][[li]]Franz Tumler: Berlin. Geist und Gesicht. Mit Photographien von Fritz Eschen, München 1953. [[/li]][[li]]Georg Netzband und Fritz Eschen: Kunstpädagogische Anregungen. Ein Beitrag zur Praxis der bildnerischen Erziehung an allgemeinbildenden Schulen. Bd. 1: Die ersten sechs Schuljahre, Bd. 2: 7. - 10. Schuljahr und Berufsfindungsjahr, Bd. 3. Konstruktives Gestalten, Göttingen, Frankfurt, Berlin 1955ff. [[/li]][[li]]Fritz Eschen: Junges altes Berlin. Ein Bildwerk mit 64 Fotos aus dem neuen und alten Berlin. Vorwort von Georg Zivier, Berlin 1956; zahlreiche weitere, teils stark veränderte Auflagen. [[/li]][[li]]Fritz Eschen: Köpfe. Hundert Porträtaufnahmen. Einleitung und Bildtexte von Friedrich Luft, Berlin 1956. [[/li]][[li]]Fritz Eschen: Liebes altes Potsdam. 74 Aufnahmen. Mit Beitrag "Potsdam als Kulturgedanke" von Mario Krammer, Berlin 1956. [[/li]][[li]]Berlin. Hrsg. vom Senator für Bau- und Wohnungswesen in Zusammenarbeit mit dem Presse- und Informationsamt des Landes Berlin. Mit Texten von Karen Niehoff, 59 Aufnahmen, überwiegend von Fritz Eschen, die übrigen von Rudolf Kessler und Gert Schütz, Berlin 1956. [[/li]][[li]]Fritz Eschen: Sommerfahrt zum Bodensee, Konstanz:Seehasen Verlag und Berlin:Stapp, 1957. [[/li]][[li]]Fritz Eschen: Junges altes Berlin. Ein Bildwerk mit 148 Aufnahmen aus dem neuen und alten Berlin. Eingeleitet von Friedrich Luft. Berlin 1959; "Großband", zahlreiche weitere Auflagen. [[/li]][[li]]Fritz Eschen: Camera in meiner Hand. 120 Aufnahmen. Mit einem Vorwort von Paul Ronge, Berlin 1959. [[/li]][[li]]Fritz Eschen: Köpfe der Forschung an Rhein und Ruhr. Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft für Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen. Mit einem Vorwort des Ministerpräsidenten Fritz Steinhoff, Dortmund 1959. [[/li]][[li]]Max Picard: Das letzte Antlitz. Totenmasken von Shakespeare bis Nietzsche. Mit 32 Bildtafeln nach Aufnahmen von Fritz Eschen, München 1959. [[/li]][[li]]Max Picard: L'ultimo volto dell'uomo. Maschere mortuarie da Shakespeare a Nietzsche. Mit 32 Bildtafeln nach Aufnahmen von Fritz Eschen, Mailand 2015. [[/li]][[li]]Fritz Eschen: Unvergessenes Potsdam. Mit einem Vorwort von Hans Joachim Schoeps. Bildtexte von Erich Boehl, Berlin 1963. [[/li]][[li]]Fritz Eschen: Das letzte Porträt. Totenmasken berühmter Persönlichkeiten aus Geschichte und Gegenwart. Mit einer Einführung von Karl Jaspers und einem kulturhistorischen Beitrag von Karl-Heinz Schreyl, Berlin 1967. [[/li]] [[/ul]]Publikationen in PeriodikaBilder und Bildreportagen Eschens erchienen in folgenden Periodika: [[/p]] [[p]]Basler Illustrierte Zeitung; Berlin hört und sieht, Berliner Illustrierte Woche, Berlin im Bild, Beyers für alle; Bild-Courier (Illustrier,e Beilage zum Berliner Börsen-Courier), Deutsche Flugillustrierte, Deutsche Illustrierte, Der Deutsche Rundfunk, Die Evangelische Welt, Der Feuerreiter, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Funk-Stunde (häufig), Funk-Woche (häufig), Die Gartenlaube, Gemeindeblatt der Jüdischen Gemeinde Berlin, Hamburger Illustrierte, Hör mit mir, HörZu (häufig), Der Illustrierte Telegraf (Beilage), Illustrierter Beobachter, Kölnische Illustrierte Zeitung, Die Koralle, Der Kurier, Leipziger Illustrierte Zeitung, Münchner Illustrierte Presse, Neue Berliner Illustrierte, Neue Jugend, Neue Schule, Die Neue Zeitung (häufig), Reclams Universum, Rundfunk-Rundschau (häufig), Schlesische Funkstunde, Die Sendung, Sieben Tage, Der Tagesspiegel, Der Telegraf, Die Weite Welt, Die Welt, Welt und Haus, Zeitbilder (Beilage zur Vossischen Zeitung), Weltspiegel. [[/p]] [[p class= legend]]Quelle: Engelbart 2004 [[/p]]Literatur[[p]] [[ul]] [[li]]Fritz Eschen: [[a target="_blank" class="external" href="http://www.slub-dresden.de/ueber-uns/publikationen/publikationen-der-deutschen-fotothek/"]]Berlin unterm Notdach[[/a]]. Fotografien 1945-1955. Bilder und Zeiten, Band 8. Herausgegeben im Auftrag der Deutschen Fotothek von Mathias Bertram und Jens Bove. Leipzig: Lehmstedt 2010[[/li]] [[li]]Fritz Eschen: [[a target="_blank" class="external" href="http://www.slub-dresden.de/ueber-uns/publikationen/publikationen-der-deutschen-fotothek/"]]Köpfe des Jahrhunderts[[/a]]. Fotografien 1930-1964. Bilder und Zeiten, Band 10. Herausgegeben im Auftrag der Deutschen Fotothek von Mathias Bertram und Jens Bove. Leipzig: Lehmstedt 2011[[/li]] [[li]]Annemarie Schmidt: Door het oog van de Lens. Een persfotograaf over filmsterren, in: De Hollandsche Revue, Nr. 13 (1932), S. 561-563.[[/li]] [[li]]Friedrich Luft: Porträtist mit der Kamera. Bemerkungen zur künstlerischen Arbeit des Fotografen Fritz Eschen, in: Westermanns Monatshefte, 97. Jg., Heft 4 (1956), S. 20-25.[[/li]] [[li]]N.N.: Fritz Eschen 60 Jahre alt, in: Der Journalist, 10. Jg. Nr. 2 (1960).[[/li]] [[li]]Berlinische Galerie: 3 Fotografen. Fritz Eschen, F.C. Gundlach, Otto Borutta, Berlin 1985.[[/li]] [[li]]Fritz Eschen: Photographien. Berlin 1945-1950, Berlin 1989 (mit Texten von Klaus Eschen und Janos Frecot).[[/li]] [[li]]Janos Frecot: KameraGeschichten. Fritz Eschen 1930-1950, Berlin 2001.[[/li]] [[li]]Rolf Engelbart: Der Berliner Fotograf und Bildpublizist Fritz Eschen (1900-1964). Magisterarbeit FU Berlin, unpubliziert, Berlin 2004.[[/li]] [[/ul]] [[/p]]


    Urheber Metadaten: Deutsche Fotothek , Bildrechte: Deutsche Fotothek

    Permalink:

    http://www.deutschefotothek.de/documents/kue/90023707

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