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    Zint, Günter

     

    Künstler-Datensatz 70147442

    * 1941.06.27 in Fulda

    Fotograf, Verleger

    Nachweisland: Deutschland

    Keywords: Fotografie- photography

    Portfolios[[p]] [[a href="http://www.deutschefotothek.de/db/apsisa.dll/ete?action=queryGallery&index=freitext&desc=Zint+Akt"]]Akt[[/a]] | [[a href="http://www.deutschefotothek.de/db/apsisa.dll/ete?action=queryGallery&index=freitext&desc=Zint+APO"]]APO[[/a]] | [[a href="http://www.deutschefotothek.de/db/apsisa.dll/ete?action=queryGallery&index=freitext&desc=Zint+Bombodrom"]]Bombodrom[[/a]] | [[a href="http://www.deutschefotothek.de/db/apsisa.dll/ete?action=queryGallery&index=freitext&desc=Zint+Brokdorf"]]Brokdorf[[/a]] | [[a href="http://www.deutschefotothek.de/db/apsisa.dll/ete?action=queryGallery&index=freitext&desc=Zint+Gammler"]]Gammler[[/a]] | [[a href="http://www.deutschefotothek.de/db/apsisa.dll/ete?action=queryGallery&index=freitext&desc=Zint+Photo+Icon"]]"Ikonen"[[/a]] | [[a href="http://www.deutschefotothek.de/db/apsisa.dll/ete?action=queryGallery&index=freitext&desc=Zint+Libyen"]]Libyen-Demo 1986[[/a]] | [[a href="http://www.deutschefotothek.de/db/apsisa.dll/ete?action=queryGallery&index=freitext&desc=Zint+Musiker"]]Musiker[[/a]] | [[a href="http://www.deutschefotothek.de/db/apsisa.dll/ete?action=queryGallery&index=fotografen&desc=%22Zint,%20Günter%22"]]Alle Aufnahmen[[/a]] [[/p]]Biografisches[[p]] Der Fotograf Günter Zint (* 27. Juni 1941 in Fulda) begann 1959 ein Volontariat bei der Deutschen Presse-Agentur (DPA) in Frankfurt am Main und wurde zum Bildjournalisten und Redakteur ausgebildet. Anschließend arbeitete er als Reporter für Quick und twen, bevor er 1962 nach Schweden und England ging. 1964 kehrte er nach Deutschland zurück und ließ sich in Hamburg nieder. Von 1967 bis 1971 arbeitete er fest für das Magazin Der Spiegel und anschließend als freier Pressefotograf. Er wurde bekannt durch seine Fotos im Hamburger Star-Club. Ende der 1960er gründete er die St.-Pauli-Nachrichten, ursprünglich eine linke Boulevardzeitung, für die auch Henryk M. Broder und Stefan Aust schrieben. Nach deren Verkauf 1971 entwickelte diese sich immer mehr zu einer Sexpostille. Neben weiteren Aufträgen für Stern, Der Spiegel, konkret sowie Gewerkschafts- und Auslandszeitungen konzentrierte Zint sich immer mehr auf die ihm wichtig gewordenen Schwerpunkte Umwelt, Soziales, Kiez usw. Günter Zint bezeichnet sich selbst als „Gebrauchsfotograf“. [[/p]] [[p]] Später wirkte er in der Anti-Atomkraft-Bewegung mit und arbeitete gemeinsam mit dem Journalisten Günter Wallraff. Seit 1964 trägt er mit seinen Fotos zu den Undercover-Reportagen Günter Wallraffs bei. Anfang der 1980er Jahre gründete er zusammen mit den Fotograf/-innen Hinrich Schultze, Marily Stroux, Gaby Schmidt, Jutta Stadach und Inge Kramer die Pan-Foto Agentur zur Verbreitung alternativer Pressefotos GmbH, die auch die Bestände von Zints seit 1966 bestehendem Pan-Foto-Archiv verwaltet. 1999 verließ Zint seinen langjährigen Wohnort Hamburg-Altona und zog in die Gegend von Worpswede. Seit 1982 versuchte er, seine umfangreiche Sammlung von Exponaten, Dokumenten und Fotos zum Hamburger Stadtteil St. Pauli in ein Museum einzubringen, doch zunächst schlugen erfolgversprechende Ansätze immer wieder fehl oder erwiesen sich als schwer finanzierbar. Seit 2005 wird die Sammlung von einem privaten Verein als St. Pauli Museum getragen, das der Öffentlichkeit einen Teil dieses Materials präsentiert. 2011 zog er mit dem Panfotoarchiv, das über 6 Millionen Fotos von 15 Fotografen enthält, nach Behrste im Landkreis Stade. [[/p]] [[p class="legend"]]Quelle: Wikipedia[[/p]]Publikationen[[p]][[ul]] [[li]]Günter Zint: Atomkraft. Fotodokumente vom „Bürgerdialog“ um Atomenergie. Atelier im Bauernhaus, Fischerhude 1979, ISBN 3-88132-115-2.[[/li]] [[li]]Günter Zint, Caroline Fetscher: Republik Freies Wendland. Eine Dokumentation. 2001, Frankfurt am Main 1980.[[/li]] [[li]]Günter Zint: Gegen den Atomstaat. 300 Fotodokumente. 2001, Frankfurt am Main 1982.[[/li]] [[li]]Günter Zint, Günter Handlögten, Inge Kramer: Die weiße Taube flog für immer davon. Ein St.-Pauli-Bilderbuch. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1984, ISBN 3-499-15292-4.[[/li]] [[li]]Günter Zint, Inge Kramer: Menschen am Fluß … wie lange noch?. Rasch und Röhring, Hamburg 1985, ISBN 3-891360-43-6.[[/li]] [[li]]Günter Zint, Klaus Martens, Rainer Wick, Jutta Stadach: Große Freiheit 39. Vom Beat zum Bums. Heyne, München 1987, ISBN 3-453-00719-0.[[/li]] [[li]]Günter Zint: Begrabt mein Herz an der Auffahrt zur Autobahn. Geschichten, Graffiti, Tramper Blues. Heyne, München 1985, ISBN 3-453-35053-7.[[/li]] [[li]]Günter Zint, Gaby Schmidt: Umweltschutz-Abenteuer. Aktionen von Greenpeace und Robin Wood. Heyne, München 1985, ISBN 3-453-35044-8.[[/li]] [[li]]Günter Wallraff, Fotos Günter Zint: Ganz unten. Kiepenheuer & Witsch, Köln 1985, ISBN 3-462-01716-0.[[/li]] [[li]]Günter Zint, Jörg Boström, Hinrich Schultze, Gaby Schmidt, Jutta Stadach: Leichte Schläge … 25 Jahre Fotos. Verlag am Galgenberg, Hamburg 1987, ISBN 3-925387-19-6.[[/li]] [[li]]Günter Zint, Reimar Paul: Das Wismut Erbe - Geschichte und Folgen des Uranbergbaus in Thüringen und Sachsen. Verlag Die Werkstatt, Göttingen 1991, ISBN 3-923478-55-0.[[/li]] [[li]]Günter Zint: ZINTSTOFF 50 Jahre Deutsche Geschichte : Fotos von Günter Zint mit einem Vorwort von Günter Wallraff. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2007, ISBN 978-3-86568-317-5.[[/li]] [[li]]Günter Zint (Herausgeber) Domenica : „Ich war nicht schön - ich war schlimmer“ Dölling & Galitz Verlag[[/li]] [[/ul]][[/p]]


    Literature:
    • Menschen - Orte - Zeiten (2009), S. 375 (Signatur: LH 30790 V955)
    • A star is born - Fotografie und Rock seit Elvis (2010), S. 315 (Signatur: AP 95700 E75 S7)

    Urheber Metadaten: SLUB/ConArt - Contemporary Artists (Thieme, Hans-Ulrich)

    Permalink:

    http://www.deutschefotothek.de/documents/kue/70147442

    Comments:

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