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    Meister des Heisterbacher Altars

     

    Künstler-Datensatz 70086349



    Tätig um 1450 in Köln

    Maler

    Nachweisland: Deutschland
    Further information:

    Biographiehinweis: Benannt nach dem aus der Kirche des Zisterzienserklosters Heisterbach im Siebengebirge stammenden Altar (Bamberg, Staatsgalerie, WAF 512, WAF 587 - 600; Wallraf-Richartz-Museum, Köln, WRM 72-74, 762, 863). Er wurde im 19. Jahrhundert fälschlich mit dem fast legendären Meister Wilhelm von Köln gleichgesetzt (L. Schorn, Ueber die Gemälde des Johann van Eyck in der Sammlung der HH. Boisserée und Bertram, in: Kunst-Blatt, 1, 1820, S. 226). Seine Tätigkeit in Köln wird auf die Jahre um und nach 1450 datiert, genauere Daten können kaum belegt werden. Sein Stil zeigt engste Verwandtschaft mit der Kunst Stefan Lochners. Nach bisherigem Wissensstand geht man davon aus, daß er ein Schüler, Werkstattgenosse oder gar der Werkstattnachfolger Lochners war. Jedoch dürfte er kaum wesentlich länger gearbeitet haben als dieser. Seine Mal- und Kompositionsweise könnte einen Anschluß seiner Kunst auch an den Meister von St. Laurenz (WRM 20-31) vermuten lassen. Ob er deshalb vielleicht gar ein Vorläufer Lochners gewesen sein kann und die Brücke vom Weichen, Internationalen Stil zur Lochnerzeit schlug, sollte überlegt werden. Das ihm bislang zugeschriebene Oeuvre ist nicht sehr umfangreich und umfaßt Altäre wie Andachtsbilder (A. Stange, Kritisches Verzeichnis der deutschen Tafelbilder vor Dürer, Bd. I, München 1967, Nr. 108-112). (FGZ, )


    Literature:
    • Thieme-Becker, Bd. 37, 1950
    • Köln WRM, Altkölner Malerei, 1990, S. 450

    Urheber Metadaten: Wallraf-Richartz-Museum Köln (TN)

    Permalink:

    http://www.deutschefotothek.de/documents/kue/70086349

    Comments:

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