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    Danigel, Gerd

     

    Künstler-Datensatz 70028102

    * 1959 in Berlin

    Tätig in Berlin

    Fotograf

    Nachweisland: Deutschland

    Keywords: Deutsche Fotothek, Fotografie- photography

    Portfolios[[p]] [[a href="http://www.deutschefotothek.de/db/apsisa.dll/ete?action=queryGallery&index=freitext&desc=%22Danigel, Gerd%22"]]Alle Aufnahmen von Gerd Danigel[[/a]] [[/p]]Vita[[p]]Ich wurde 1959 in Ostberlin als Sohn eines Malers und einer Reinigungskraft geboren. Schon als Kind erfreute ich mich an ausgedehnten Unternehmungen in naher und ferner Umgebung auf der Suche nach Interessantem. In meiner Schulzeit fand ich zu einer unstillbaren Leidenschaft für das Malen und Zeichnen. Mein Ziel war nichts Abstraktes, sondern mit genauester Präzision mein Geschautes darstellen zu können. [[/p]] [[p]]Mit ca. 14 Jahren borgte mir meine große Schwester eine Halbbildkamera "Penti 2", und seit dem Tag tauschte ich zusehends Stift und Pinsel gegen diese Kamera und eignete mir die Grundtechniken der Negativ- und Positivverarbeitung an. Sehr schnell spürte ich, dass dieses Medium höchst präzise abbildet und dank verschiedener Brennweiten und Negativformate meiner Kreativität kaum Grenzen setzt. So wollte ich in Zukunft möglichst viel ablichten, was mich und meine Mitmenschen interessieren könnte. Nach geraumer Zeit ergaben sich in diversen Fotogemeinschaften immer mehr praktische Erfahrungen, die wegweisend für mich wurden. Die Fotografie sollte nun mein Leben bestimmen. [[/p]] [[p]]Mein Berufswunsch Grafiker scheiterte in der damaligen DDR an unzureichenden Zensuren. So erlernte ich den Beruf des Gasmonteurs. Mit dem ersten Lehrlingsgeld kaufte ich mir eine russische ZENIT-B mit dem Industar 3,5/50 und eine 6×6-Klappkamera WELTAX. [[/p]] [[p]]Nach wenigen Arbeitsjahren als Gasmonteur gelang mir der Einstieg in die Fototechnik, und ich fand eine Anstellung als Fotolaborant und Reprofotograf. Später 1985 bis 1990 erlebte ich meine schönste Lebenszeit: eine Festanstellung als Fotograf im Staatlichen Institut für Kulturbauten. Dort konnte ich auch meine Qualifikation zum Facharbeiter als Fotograf erreichen. Im Sommer 1990 wurde das Institut für Kulturbauten geschlossen. 1979 bis heute gingen gut 200 Kameras durch meine Hände, ganz zu schweigen von schier unzähligen Objektiven. 1981 kaufte ich mir für 3000 DDR-Mark eine NIKON F2AS. Es folgten viele andere NIKON-Gehäuse und Festbrennweiten. In den achtziger Jahren benutzte ich auch Mittelformatkameras: Flexaret, Yashica 6X6, Pentacon-Six, Fujica 6X9, und 1984 bis 2001 die legendäre, zweiäugige Rolleiflex. Seit 2004 nutze ich zusätzlich die Möglichkeiten der Digitalfotografie. [[br/]]Nicht unerwähnt sollen zwei Fotografen bleiben, die meine Lebenswege entscheidend mitgeprägt haben: Roger Melis und Harry Hirschfeld. [[/p]] [[p]]Heute lebe ich als freier Fotograf in Berlin-Pankow. [[/p]] [[p]]Gerd Danigel [[/p]] [[p class="legend"]] Quelle: http://ddr-fotograf.de[[/p]]Bestand in der Deutschen Fotothek[[p]] Der Bestand Gerd Danigel in der Deutschen Fotothek umfasst rund 2.000 zwischen 1985 und 1990 entstandene Kleinbild- und Mittelformat-Negative, die Kulturbauten der DDR dokumentieren sowie rund 1.000 Datensätze zu Aufnahmen, die im Zeitraum zwischen 1977 und 2002 ürberwiegend in Berlin und Umgebung entstanden sind.[[br/]] Rund 140 dieser Aufnahmen wurden vom Lehmstedt-Verlag für den Bildband "Schöner unsere Paläste!" ausgewählt. Sie laden ein zur Entdeckung eines Fotografen, der seit dem Ende der siebziger Jahre nahezu im Verborgenen Bilder geschaffen hat, die den Vergleich mit den namhaften Vertretern des Ostdeutschen Fotorealismus nicht zu scheuen brauchen. Auf den Straßen und Plätzen, in Kneipen und Geschäften, an Bahnhöfen und vor Fabriken beobachtete Danigel die Menschen seiner Heimatstadt Berlin und des untergehenden Landes DDR. Seine Bilder sind von tiefer Zuneigung und viel Humor, zeigen nach 1989 aber auch Spuren von Resignation. Bernd Heyden, der zu der Zeit zu fotografieren aufhörte, als Gerd Danigel die Kamera in die Hand nahm, hat in ihm einen würdigen Nachfolger gefunden - eine wunderbare Überraschung für alle Freunde der klassischen Straßenfotografie! [[/p]]Pressestimmen[[p]] "Hier kann man in Nostalgie schwelgen: Abenteuerspielplatz Berlin - der Fotograf Gerd Danigel hat das aufregende Leben der Kinder in der DDR-Hauptstadt dokumentiert." [[/p]] [[p class="legend"]](Jana Frielinghaus, Junge Welt, 1. Juni 2011) [[/p]] [[p]]"Dieses Buch darf man nicht aufhören zu loben. Stets ist es der präzise Blick, der sich so wohltuend von vielen zeitgenössischen Fotografien abhebt. Ein Blick, der nach Wahrheit sucht, der voller Zuneigung ist, für die Menschen im Fokus." [[/p]] [[p class="legend"]](Marc Peschke, Hessischer Rundfunk, 27. April 2011) [[/p]] [[p]]"Seine Fotos sind keine Schnappschüsse, sondern Kunstwerke, die den Vergleich mit namhaften Kollegen des Ostdeutschen Fotorealismus nicht scheuen müssen. Danigel reiht sich unter die besten Straßenfotografen der Welt ein." [[/p]] [[p class="legend"]](Dolores Kummer in der taz, 23. April 2011) [[/p]] [[p]]"Mit unermüdlicher Leidenschaft und schwer nachzuempfindender Zärtlichkeit spürt Danigel der herben Melancholie seiner Heimatstadt nach. Fantastische Momentaufnahmen!" [[/p]] [[p class="legend"]](Bücher-Wiki, 11. April 2011) [[/p]] [[p]]"Mit Gerd Danigel wird ein Fotograf gewürdigt, der zwanzig Jahre lang seine eigenen eindrucksvollen Bilder von Berlin eingefangen hat, obwohl ihm das niemand abverlangte und auch nicht abkaufte. Nun stecken die Bilder in einem eindrucksvollen Buch mit dem nicht ganz abzustreitenden Satz: Fotografen sind Herumtreiber. Die guten sind es. Zum Glück." [[/p]] [[p class="legend"]](Leipziger Internetzeitung, 26. März 2011) [[/p]]Publikationen[[ul]] [[li]]2011: "Schöner unsere Paläste!" Berlin-Fotografien 1978-1998, herausgegeben von Mathias Bertram, Lehmstedt Verlag, Leipzig [[/li]] [[li]]2009: Fotokatalog der Ausstellung "Nuova Berlino : tracce di memorie urbane" Trient, Italien [[/li]] [[li]]2009: Buch "Breve storia letteraria della DDR" von Matteo Galli, Libri Scheiwiller Verlag [[/li]] [[li]]2009: Buch "Vergnügen in der DDR" von Marcus Merkel, Panama Verlag [[/li]] [[li]]2008: Buch "Keine Zukunft war Gestern", Autorenteam, Jugendkulturen Verlag [[/li]] [[li]]2007: Werbekatalog für die Firma "Gartenbaubetrieb GbR Kaliebe & Mensch" [[/li]] [[li]]2006: Monatsschrift "TUSH", Ausgabe Januar 2006 [[/li]] [[li]]1999: Faltblatt zur Ausstellung "Kultur im alten Gaswerk" [[/li]] [[li]]1998: Buch "Leben in Prenzlauer Berg", Städtebilder Verlag [[/li]] [[li]]1998: "Junge Welt" vom 29.1.1998 [[/li]] [[li]]1998: Gewinner des Fotowettbewerbes "Berliner Gören", Berliner Zeitung [[/li]] [[li]]1997: Gewinner des Fotowettbewerbes "Blende `97", Zeitung Junge Welt [[/li]] [[li]]1996: Gewinner des Fotowettbewerbes "Typisch Berlin", Berliner Zeitung [[/li]] [[li]]1996: Fotokatalog "100 Bilder des Jahres 1996" [[/li]] [[li]]1992: Buch "we were the people" von Dirk Philipsen, ISBN 9780822312949 [[/li]] [[li]]1989: Buch "SCHAU INS LAND" von Roger Melis, Aufbau Verlag [[/li]] [[li]]1985 bis 1990: ständige Veröffentlichungen in der Zeitschrift "KULTURBAUTEN", herausgegeben von dem Institut für Kulturbauten der DDR. [[/li]] [[/ul]]


    Urheber Metadaten: Deutsche Fotothek (DFG-Projekt Künstlerzeitschriften), Bildrechte: Deutsche Fotothek

    Permalink:

    http://www.deutschefotothek.de/documents/kue/70028102

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