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    Busse, Carl Ferdinand

     

    Künstler-Datensatz 70019851

    Alternative Namensform: Busse, Karl Ferdinand

    * 1802.06.11 in Stargard, † 1868.04.05 in Berlin

    Architekt, Baubeamter
    geheimer Oberbaurat

    Nachweisland: Deutschland
    Further information:

    Lebensdaten: 4 Söhne, u. a. die Architekten Carl (1834-1896), Konrad (um 1835-1880) und August (1839-1896). Bis 1816 Schulunterricht beim Dorfpfarrer, 1816-1822 Baueleve in Stargard, 1822/ 23 Feldmesser-Lehre mit Prüfung an der Bauakademie nach vergeblicher Bemühung um eine Anstellung bei K. F. Schinkel praktische Tätigkeit in der Provinz; 1825-1827 Bauakademie, Univ. und privater Malunterricht, daneben tätig bei der Oberabudeputation; Ende 1827 Baumeister-Prüfung und Anstellung bei der Oberbaudeputation; 1829 Bauinspektor in Swinemünde; ab 1. 7. 1830 als Assistent Schinkels Assessor bei der Oberbaudeputation; 1837 Oberbaurat und Mitglied der Oberbaudeputation (zuständig für Landbauten in der Rheinprovinz, in Westfalen und Schlesien, ab 1847 auch für Postbauten); 1839 Reisen in die Schweiz, nach Frankreich und Holland; 1841 Geheimer Oberbaurat, Reise nach England zum Studium von Gefängnisbauten; 1847 Mitglied des Architektenverein zu Berlin;1849-1866 Direktor der Bauakademie, ab 1851 auch Anstellung im Ministerium der öffentlichen Arbeiten, Mitglied der Technischen Baudeputation; Besuch der Industrieausstellungen in London (1851) und Paris (1855); 1855 Mitglied der Akademie der Künste; 1862 Reise nach Belgien zum Studium von Gefängnisbauten (mit R. Cremer); Anfang 1867 Ruhestand.
    Werkhinweis: Bauten. Als Assistent Schinkels: 1827/28 Bauaufnahme der Moritzburg in Halle und Mitarbeit am Rekonstruktionsentwurf; Bauzustandsgutachten: 1831 Stadtkirche in Woldenberg und Dorfkirche in Sophienthal/Lebus,1832 Nikolaikirche in Spandau, 1833 Dorfkirche in Pankow, Marienkirche in Beeskow, Turm des Brandenburger Doms und Klosterkirche in Dobrilugk, 1835 Stadtkirche in Müncheberg,1836 Marienkirche in Bernau. BERLIN/POTSDAM: 1839 Kasino am Schloßplatz in Tegel; 1842-1849 Zellengefängnis in Moabit; 1844/45 Umbau der Univ. in Berlin; 1851-1854 Nedlitzer Brücke in Potsdam (Vorentwurf: L. Persius); 1857 Zeughaus auf der Zitadelle Spandau; 1863-1865 Wohnhaus Regentenstr. 23/24 im Tiergarten (mit C. Busse). AUSSERHALB: 1837 Post in Duisburg; 1839-1843 Kirche in Löhne; 1840 Landgericht in Arnsberg; um 1840 Detailentwurf für das Theater in Frankfurt/O. (für Entwurf Flaminius); 1841/42 drei Wachgebäude in Köln; 1844 Zellengefängnis in Radbor; 1846 Badehaus in Bertrich; 1847 Pfarrhaus der Wiesenkirche in Soest; 1848-1851 Gefängnis in Münster; 1848-1853 Landgericht und 1866-1868 Post in Elberfeld; 1854-1858 Badehaus in Oeynhausen; 1855 Post in Münster, Kreisgericht in Minden und in Warendorf sowie Gegenentwurf für das Walraff-Richartz-Museum in Köln (mit A. Stüler, nicht ausgeführt); 1856-1859 Akzisehof und 1860-1862 Landgericht in Bonn; 1863 Akzisegebäude in Koblenz; 1864-1872 Strafanstalt in Aachen (Vorentwurf; Entwurf und Bauleitung: R. Cremer); Gerichtsgebäude in Breslau und Hagen, Post in Königsberg, Kirchen in Lauenburg und Sobaratow, Aula der Univ. in Bonn.
    Bemerkung: Schreibweise auch Karl Ferdinand Busse.


    Literature:
    • Kieling, Baubeamte, 1986, S. 16-17
    • Börsch-Supan, Berliner Baukunst nach Schinkel, 1977, S. 560-563
    • AKL, Bd. 15, 1997, S. 339

    Urheber Metadaten: Landesdenkmalamt Berlin

    Permalink:

    http://www.deutschefotothek.de/documents/kue/70019851

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