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    Aeneas-Meister

     

    Künstler-Datensatz 70000760



    Tätig 1501-1533 in

    Emailkünstler

    Nachweisland: Frankreich
    Further information:

    Biographiehinweis: Auch bei dem sog. Aeneas-Meister handelt es sich um einen Notnamen, den dieser Emailleur aufgrund seines einzig gesicherten Werkes, einer Folge von Bildtafeln mit Episoden aus dem Leben des trojanischen Helden Aeneas, von Marquet de Vasselot erhalten hat. Über das Leben dieses Meisters ist nichts bekannt, somit auch nicht sicher, daß es sich um einen Limousiner Emailleur gehandelt hat. Wie im Falle des sog. Monvaerni-Meisters wurden seine Werke im vorigen Jahrhundert häufig unter anderen Meisternamen geführt, zunächst dem von Couly Noylier bzw. Colin Nouailher (1870 Auktion San Donato), später unter dem von Jean Pénicaud (1874 Auktion Théis). Als Werke des Jean I Pénicaud waren z.B. 16 Tafeln der Aeneas-Folge auf der Weltausstellung 1900 in Paris zu sehen. Marquet de Vasselot sah in ihnen zunächst (1912) ein Frühwerk des Pierre Reymond, Verdier und Mitchell interpretierten es erneut als Spätwerk des Jean I Pénicaud. Als Vorlage für diese Folge diente dem Emailleur eine mit Holzschnitten illustrierte Ausgabe von Vergils Aeneis, gedruckt bei Johann Grüninger in Straßburg im Jahre 1502. Offenbar setzte er nur Holzschnitte aus den ersten neun Büchern dieses Versepos in Emails um. Der Zusammenhang zwischen illustriertem Text und Emails wurde erstmals 1867 erkannt, nachdem zwölf Tafeln aus dem Besitz dreier Sammler auf der Pariser Weltausstellung zu sehen gewesen waren. Im Jahr darauf gelang Darcel die Identifikation der Erstausgabe aus dem Jahre 1502. Die Festlegung, welche der zahlreichen Ausgaben dem Emailleur vorgelegen habe, ist Vasselot 1912 überzeugend gelungen. Die deutsche (1515) fällt aus, da sie nur eine Auswahl der Illustrationen zeigt, zwei Lyoneser (1517 und 1529), weil die Holzstöcke zu diesem Zeitpunkt bereits abgenutzt und in den Inschriften lückenhaft waren. Sie liegen in den Emails aber vollständig vor, eine Ergänzung seitens des Emailleurs ist unwahrscheinlich. Die italienischen Ausgaben (1519 u.ö.) schließlich fallen aus, da sie Varianten in den Darstellungen zeigen, die in den Emails nicht auftreten. Die bekannten Emails differieren kaum in ihren Formaten, die Holzschnitte dagegen schon. Folgt man der Datierung Marquet de Vasselots, so ist das Werk des sog. Aeneas-Meisters das früheste der Emailmalerei mit einer profanen Thematik. Die beiden Berliner Tafeln, nachweisbar seit 1835, scheinen die frühesten, dokumentierten Emails dieser Aeneas-Erzählung zu sein. Es folgen Tafeln auf der Auktion Hope 1849 (Nr.111) und Bernal 1855 (Nr.1496), jeweils ohne Zuschreibung. Heute sind von der Folge 81 Bildtafeln bekannt. Ihre von Marquet de Vasselot vorgeschlagene Datierung - um 1530 - basiert auf stilistischen Überlegungen: Trotz der spätgotischen Druckvorlage zeigen die Emails in der Wiedergabe der Figuren und vor allem in den durchgestalteten Gesichtern eine gewisse Modernität, die auf italienische Einflüsse zurückgeführt werden. Auf Marquet de Vasselots Datierung basiert ein in der Forschung akzeptierter Rückschluß auf die technische Entwicklung der Emailmalerei insgesamt: Aufgrund des farblosen Contre-Émails einiger Tafeln, wie etwa der Berliner, wurden sie als Beleg für den technischen Wandel von der spätgotischen Emailkunst (mit opak-farbigem Contre-Émail) zu der der Renaissance herangezogen. Zwingend ist das nicht: Einige Tafeln im Metropolitan Museum, die in der Erzählfolge nach den Episoden auf den Berliner Emails liegen, haben noch opak-farbiges Contre-Émail. Innerhalb dieser ansonsten so homogenen Folge von Emails ist dieser Umstand merkwürdig, vermutlich aber haben farbige und farblose Contre-Émails eine Weile parallel, auch in derselben Werkstatt, existiert. Die Folge wirft eine Reihe von Fragen auf. Zunächst einmal ist es bis heute nicht gelungen, die Provenienz dieser erstaunlich zahlreichen Tafeln zu ermitteln. Darüber 0hinaus verwies schon Marquet de Vasselot auf den ungewöhnlichen Umstand, daß hier offenbar ein Meister eine Vorlage Abbildung für Abbildung kopiert hat. Abweichungen der Emails gegenüber den Holzschnitten hat Verdier mit abgedruckten Holzstöcken zu erklären versucht. Abweichungen, wie die auf den Berliner Tafeln (Kat.Nr.4), oder in Baltimore (z.B. der Austausch der Feldzeichen von Tafel 96 von einem Bundschuh zu einem Doppeladler), lassen sich so nicht erklären. Die Handschrift der Tafeln ist so einheitlich, daß man eine Werkstattbeteiligung anderer Emailleure wohl ausschließen kann. Für den Abbruch des Unternehmens gibt es keinerlei Erklärungen, da Künstler und Auftraggeber unbekannt sind. Aufgrund des ungewöhnlichen Unikat-Charakters aller Tafeln muß dies ein besonderer Auftrag und ihr Auftraggeber eine hochgestellte Persönlichkeit gewesen sein, die eine solch unrationelle, zeitintensive Arbeit zu finanzieren bereit war. Schon Marquet de Vasselot hat darauf aufmerksam gemacht, daß dieser Auftraggeber sich nicht an einen Anfänger gewandt haben wird (1912, S.19). Umso merkwürdiger ist der Umstand, daß es der Forschung bislang nicht gelungen ist, seinem Oeuvre weitere Werke einzugliedern. Eine erste Zusammenstellung von 19 Emails der Aeneas-Serie erfolgte 1897 durch den Mitarbeiter des Berliner Kunstgewerbemuseums Richard Graul, publiziert in einem von Wilhelm von Bode herausgegebenen Katalog der Berliner Sammlung von Oskar Hainauer, in der sich seinerzeit eine Tafel der Folge befand. Marquet de Vasselot konnte 1912 deren 55, 1923 bereits 64 Tafeln vorstellen, Verdier benannte 1967 74, Caroselli 78 Emails. Die nachfolgende Liste enthält den Nachweis über 81 Tafeln. Größere Gruppen dieser Emails besaßen im 19. Jahrhundert verschiedene Mitglieder der Familie Rothschild, sowie Anatole Demidoff, Prinz von San Donato (Auktion 1870), und der englische Sammler Hollingworth Magniac (Auktion 1892). In der Sammlung des Letzteren befand sich u.a. ein Kasten, der aus 16 Tafeln der Folge zusammenmontiert worden war. Ihn erwarb der Frankfurter Händler Goldschmidt, der den Kasten offenbar wieder auseinandernehmen ließ. 1896 gelangten zwei dreieckige Tafeln, offenbar die Giebelfelder des Kastens, davon eine heute noch vorhanden (Abb. xx), in den Besitz zunächst des Frankfurter Historischen Museums und 1934 in den des dortigen Museums für Kunsthandwerk. Die übrigen Tafeln gelangten überwiegende in den Besitz von Jules Porgès und nach New York (heute Metropolitan Museum of Art). Zusammenstellung der einmal publizierten Emails in der Reihenfolge der Buchillustrationen (MdV - Marquet de Vasselot 1912) Tafel 1: Vergil schreibt sein Opus unter Anleitung seiner Muse (Buch I, fol. 121) Amsterdam, Rijksmuseum (Inv.Nr. ??). MdV 1 Tafel 2: Aeolus gebietet den Winden (Buch I, fol. 124) Paris, Musée National du Louvre (Inv.Nr. OA ??). MdV - Tafel 3: Ankunft des Aeneas in Libyen (Buch I, fol.130) Paris, Musée National du Louvre (Inv.Nr. OA ??). MdV - Tafel 4: Venus' Fürbitte bei Jupiter (Buch I, fol.133) Paris, Musée National du Louvre (Inv.Nr. OA ??). MdV - Tafel 5: Venus erscheint Aeneas und Achates an der Küste Libyens (Buch I, fol. 137v.) Albi, Musée Toulouse Lautrec (Inv.Nr. 1). MdV 2 Tafel 6: Dido, am Eingang des Tempels, spricht Recht und Gesetz (Buch I, fol.145v.) 1912 Max von Goldschmidt-Rothschild, Frankfurt. Derzeitiger Standort unbekannt. MdV 3 Tafel 7: Aeneas und Achates erscheinen vor der Königin (Buch I, fol.149) Paris, Archiv Alain Moatti. MdV 4 Tafel 8: Festmahl von Dido und Aeneas (Buch I, fol. 151) 1912 Edmond de Rothschild. Derzeitiger Standort unbekannt. MdV 5 Tafel 9: Das Trojanische Pferd (Buch II, fol. 156) Paris, Musée National du Louvre (Inv.Nr. OA ??). MdV - Tafel 10: Die Falschheit Sinons (Buch II, fol. 159) Cleveland, The Cleveland Museum of Art (Inv.Nr. 74.40). MdV - Tafel 11: Das Trojanische Pferd und Laokoon Bislang nicht dokumentiert Tafel 12: Einzug des Trojanischen Pferdes (Buch II, fol. 164) Paris, Archiv Alain Moatti. MdV - Tafel 13: Die Trojaner bestaunen das Pferd (Buch II, fol.166) Paris, Archiv Alain Moatti. MdV - Tafel 14: Der Geist Hektors erscheint Aeneas (Buch II, fol. 166v.) Paris, Musée National du Louvre (Inv.Nr. OA ??). MdV 6 Tafel 15: Die Eroberung Trojas (Buch II, fol. 168) Luton Hoo, Wernher Collection (Inv.Nr. 315). MdV - Tafel 16: Die Trojaner verteidigen ihre Stadt und töten Androgeos (Buch II, fol.170) New York, The Metropolitan Museum (Inv.Nr. 25.39.1 ). MdV 7 Tafel 17: Kassandra wird von den Griechen getötet (Buch II, fol.171v.) 1912 Jules Porgès, Paris. Derzeitiger Standort unbekannt. MdV 8 Tafel 18: Der Kampf um Troja Bislang nicht dokumentiert Tafel 19: Pyrrhus (Buch II, fol. 174) Paris, Archiv Alain Moatti. MdV - Tafel 20: Helenas Flucht in den Tempel der Vesta (Buch II, fol.176) New York, The Metropolitan Museum (Inv.Nr. 25.41). MdV 9 Tafel 21: Aeneas entschließt sich zur Flucht (Buch II, fol.178) Baltimore, The Walters Art Gallery (Inv.Nr. 44.58). MdV 10 Tafel 22: Flucht von Aeneas, Anchises, Creusa und Askanius (Buch II, fol.180) New York, The Metropolitan Museum (Inv.Nr. 45.60.3). MdV 11 Tafel 23: Aeneas kehrt nach Troja zurück um Creusa zu suchen (Buch II, fol.181v.) Paris, Musée National du Louvre (Inv.Nr. OA ??). MdV 12 Tafel 24: Aeneas rüstet eine Flotte nahe der Stadt Antander am Berge Ida (Buch III, fol. 183) New York, The Metropolitan Museum (Inv.Nr. 25.39.2). MdV 13 Tafel 25: Aeneas landet in Thrakien und feiert die Beerdigung Polydors (Buch III, fol. 185) Los Angeles, Los Angeles County Museum (Inv.Nr. 51.13.1). MdV 14 Tafel 26: Delos (Buch III, fol.187v.) Bislang nicht dokumentiert Tafel 27: Kreta (Buch III, fol.190) Bislang nicht dokumentiert Bislang nicht dokumentiert Tafel 28: Abreise von Kreta (Buch III, fol. 192) Paris, Musée National du Louvre (Inv.Nr. OA ??). MdV - Tafel 29: Die Trojaner schiffen sich am Vorgebirge von Leucate ein (Buch III, fol. 194) Frankfurt, Museum für Kunsthandwerk. MdV 15 Tafel 30: Ankunft in Epirus (Buch III, fol.195) Paris, Musée National du Louvre (Inv.Nr. OA ??). MdV - Tafel 31: Opfer des Helenus (Buch III, fol.197) Paris, Musée National du Louvre (Inv.Nr. OA ??). MdV - Tafel 32: Helenus und Andromache bringen Aeneas Geschenke (Buch III, fol. 200) New York, The Metropolitan Museum (Inv.Nr. 25.40.1). MdV 16 Tafel 33: Die Flotte des Aeneas erreicht Italien (Buch III, fol.201) New York, The Metropolitan Museum (Inv.Nr. 25.40.2). MdV 17 Tafel 34: Die Flotte des Aeneas bei den Zyklopen (Buch III, fol.203) New York, The Metropolitan Museum (Inv.Nr. 25.39.3). MdV 18 Tafel 35: Achaemenides und Polyphem auf Sizilien (Buch III, fol. 204) Paris, Archiv Alain Moatti. MdV - Tafel 36: Polyphem wirft den fliehenden Trojanern Felsbrocken hinterher (Buch III, fol.206) Paris, Musée National du Louvre (Inv.Nr. OA ??). MdV - Tafel 37: Aeneas landet in Drepanum in Sizilien und Tod des Anchises (Buch III, fol. 206v.) London, Victoria & Albert Museum (Inv.Nr. 2036-1855). MdV 19 Tafel 38: Dido gesteht Anna ihren Zwiespalt (Buch III, fol. 207) Paris, Archiv Alain Moatti. MdV - Tafel 39: Dido befragt die Götter, ob sie ihrer Liebe zu Aeneas zustimmen (Buch IV, fol. 211) Paris, Archiv Alain Moatti. MdV 20 Tafel 40: Venus und Juno beschließen Dido und Aeneas zu unterstützen (Buch IV, fol.212v.) Paris, Musée National du Louvre (Inv.Nr. OA ??). MdV 21 Tafel 41: Aufbruch von Dido und Aeneas zur Jagd (Buch IV, fol. 214) Ecouen, Musée de la Renaissance (Inv.Nr. EC 236) Tafel 42: Dido und Aeneas suchen beim Unwetter Schutz in einer Grotte (Buch IV, fol. 214v.) Ecouen, Musée de la Renaissance (Inv.Nr. EC 236). MdV 22 Tafel 43: Fama (Buch IV, fol. 215) Bislang nicht dokumentiert Tafel 44: Aeneas nimmt Abschied von Dido (Buch IV, fol. 217) Bislang nicht dokumentiert Tafel 45: Aeneas rüstet eine Flotte (Buch IV, fol. 218v.) London, The British Museum (Waddesdon Bequest). MdV 23 Tafel 46: Aeneas verläßt Karthago (Buch IV, fol.222) New York, The Metropolitan Museum (Inv.Nr. 25.39.4). MdV 24 Tafel 47: Dido opfert den Göttern (Buch IV, fol. 224) Berlin, Kunstgewerbemuseum (Inv.Nr. K 5098). MdV 25 Tafel 48: Dido beobachtet die Abfahrt der Flotte des Aeneas (Buch IV, fol. 225) 1912 Max von Goldschmidt-Rothschild, Frankfurt. Derzeitiger Standort unbekannt. MdV 26 Tafel 49: Tod Didos, Anna und die Karthager trauern (Buch IV, fol. 228) Baltimore, The Walters Art Gallery (Inv.Nr. 44.206). MdV 27 Tafel 50: Ankunft des Aeneas in Sizilien (Buch V, fol. 230v.) Berlin, Kunstgewerbemuseum (Inv.Nr. K 5097). MdV 28 Tafel 51: Aeneas opfert den Göttern vor dem Grab des Anchises in Drepanum (Buch V, fol.232) New York, The Metropolitan Museum (Inv.Nr. 45.60.29). MdV 29 Tafel 52: Spiele zu Ehren des Anchises in Drepanum (Buch V, fol. 234) Los Angeles, Los Angeles County Museum (Inv.Nr. 51.13.2). MdV 30 Tafel 53: Aeneas krönt Cloanthus, Sieger des Schiffsrennens (Buch V, fol. 237v.) 1912 Jules Porgès, Paris. Derzeitiger Standort unbekannt. MdV 31 Tafel 54: Wettlaufen (Buch V, fol.238v.) Bislang nicht dokumentiert Tafel 55: Wettkampf des Entelles mit Dares (Buch V, fol.240) New York, The Metropolitan Museum (Inv.Nr. 45.60.30). MdV 32 Tafel 56: Wettkampf im Pfeilschießen (Buch V, fol.242) Bislang nicht dokumentiert Tafel 57: Turnier (Buch V, fol. 243) Bislang nicht dokumentiert Tafel 58: Die Trojanerinnen verbrennen die Schiffe (Buch V, fol.245) Bislang nicht dokumentiert Tafel 59: Aeneas gründet die Stadt Acesta in Sizilien und hinterläßt Gefährten (Buch V, fol. 247) Aylesbury, Waddesdon Manor (Inv.Nr. P 1697). MdV 33 Tafel 60: Neptun verspricht Venus, Aeneas in Italien landen zu lassen (Buch V, fol. 250v.) Aukt.Kat. Marlborough 1883, lot 56. Derzeitiger Standort unbekannt. MdV 34 Tafel 61: Aeneas vor dem Tempel Apolls (Buch V, fol.253) Auk. Kat. New York (Sotheby's) 1997: Keir Collection, Nr. 125. Derzeitiger Standort unbekannt. Tafel 62: Aeneas und die Sibylle am Eingang der Grotte (Buch VI, fol. 257v.) Paris, Archiv Alain Moatti. MdV 36 Tafel 63: Das Begräbnis des Misenes (Buch VI, fol. 260) 1912 Sammlung Baronin James de Rothschild. Derzeitiger Standort unbekannt. MdV 35 Tafel 64: Aeneas opfert vor dem Eingang zur Unterwelt (Buch VI, fol. 262v.) Baltimore, The Walters Art Gallery (Inv.Nr. 44.57). MdV 37 Tafel 65: Aeneas in der Unterwelt, Hydra, Gorgo und das Zelt der Discordia (Buch VI, fol.264) Bislang nicht dokumentiert Tafel 66: Aeneas in der Unterwelt spricht mit Palinurius (Buch VI, fol. 265v.) Baltimore, The Walters Art Gallery (Inv.Nr. 44.205). MdV 39 Tafel 67: Aeneas und die Sibylle in Charons Nachen (Buch VI, fol. 268v.) 1912 James de Rothschild. Derzeitiger Standort unbekannt. MdV 40 Tafel 68: Aeneas in der Unterwelt: Das Tribunal des Minos (Buch VI, fol. 270) Aukt. Kat. Reding-Gonet 1960, Nr.125. Derzeitiger Standort unbekannt. MdV 41 Tafel 69: Die Krieger (Buch VI, fol. 272) Bislang nicht dokumentiert Tafel 70: Plutos Burg (Buch VI, fol. 27?) Cambridge, The Fitzwilliam Museum (Inv.Nr. M.7-1945). MdV - Tafel 71: Aeneas in der Unterwelt: Die Gefielde der Seligen (Buch VI, fol. 277) 1912 Jules Porgès, Paris. Derzeitiger Standort unbekannt. MdV 42 Tafel 72: Aeneas in der Unterwelt trifft Anchises (Buch VI, fol. 278v.) Paris, Archiv Alain Moatti. MdV 43 Tafel 73: Aeneas in der Unterwelt: Anchises erklärt ihm die Geschichte Roms (Buch VI, fol. 286) Aukt.Kat. Paris (Drouot) 1890: Ducatel, Nr.148. Derzeitiger Standort unbekannt. MdV 44 Tafel 74: Aeneas und die Sibylle treten in die Oberwelt (Buch VI, fol. 286) Bislang nicht dokumentiert Tafel 75: Aeneas hebt für seine Amme Caietes ein Grab aus und flieht Circe (Buch VII, fol.288) New York, The Metropolitan Museum (Inv.Nr. 88.3.85). MdV 45 Tafel 76: Wunder verkünden König Latinus die Ankunft des Aeneas (Buch VII, fol. 289v.) Paris, Archiv Alain Moatti. MdV 46. Tafel 77: Die Erfüllung der Vorhersage des Anchises (Buch VII, fol. 291) Baltimore, The Walters Art Gallery (Inv.Nr. 44.175). MdV - Tafel 78: Die Abgesandten des Aeneas vor König Latinus (Buch VII, fol. 292v.) Aukt.Kat. Lowengard 1911, Nr.32. Derzeitiger Standort unbekannt. MdV 47 Tafel 79: Juno verlangt von der Furie Allecto in Latium Krieg anzuzetteln (Buch VII, fol. 296) New York, The Metropolitan Museum (Inv.Nr. 45.60.6). MdV 48 Tafel 80-83: Allecto-Szenen (Buch VII, fol. 297, 299, 300) Bislang nicht dokumentiert Tafel 84: Juno öffnet die Pforten des Krieges (Buch VII, fol. 303v.) Baltimore, The Walters Art Gallery (Inv.Nr. 44.353). MdV 49 Tafel 85: Streitmacht des Turnus (Buch VII, fol. 305) Bislang nicht dokumentiert Tafel 86: Laurentum wird angegriffen (Buch VIII, fol. 309) Alnwick Castle, Duchess of Northumberland. MdV - Tafel 87: Flußgott Tiber erscheint Aeneas (Buch VIII, fol. 309v.) London, Victoria & Albert Museum (Inv.Nr. 1604-1855). MdV 50 Tafel 88: Pallas vor der Flotte des Aeneas (Buch VIII, fol. 311) Alnwick Castle, Duchess of Northumberland. MdV - Tafel 89: Aeneas grüßt König Evander (Buch VIII, fol. 312) Alnwick Castle, Duchess of Northumberland. MdV - Tafel 90: Evander erzählt Aeneas (Buch VIII, fol. 317) Alnwick Castle, Duchess of Northumberland. MdV - Tafel 91: Venus verlangt von Vulkan Waffen (Buch VIII, fol.319) Paris, Musée National du Louvre (Inv.Nr. OA ??). MdV - Tafel 92: Evander und Pallas kommen Aeneas zu Hilfe (Buch VIII, fol. 322) Alnwick Castle, Duchess of Northumberland. MdV - Tafel 93: Aeneas ud Pallas fliehen Evander (Buch VIII, fol. 324) Alnwick Castle, Duchess of Northumberland. MdV - Tafel 94: Szenen auf dem Schild des Aeneas (Buch VIII, fol.324 v.) Bislang nicht dokumentiert Tafel 95: Weitere Episoden vom Schild des Aeneas (Buch VIII, fol. 325/26) Paris, Archiv Alain Moatti. MdV 51 Tafel 96: Turnus verbrennt die Schiffe der Trojaner: Das Wunder Cybeles (Buch IX, fol. 329 v.) Baltimore, The Walters Art Gallery (Inv.Nr. 44.142). MdV 52 Tafel 97: Belagerung Neu-Trojas (Buch IX, fol. 332) Bislang nicht dokumentiert Tafel 98: Nisus und Euryale überraschen die Rutuler in ihrem Lager (Buch IX, fol. 336) New York, The Metropolitan Museum (Inv.Nr. 25.39.5). MdV 53 Tafel 99: Tod von Nisus und Euryalus (Buch IX, fol. 337) Bislang nicht dokumentiert Tafel 100: Nisus und Euryale (Buch IX, fol. 339) Aukt. Kat. London (Christie's) 16.4.1991, Nr.22. Derzeitiger Standort unbekannt. MdV - Tafel 101: Apoll in Gestalt eines Greises besänftigt den Zorn des Askanius (Buch IX, fol. 342) 1933 Aukt.Kat. ryan, Nr.xx. MdV 54. Derzeitiger Standort unbekannt. Tafel 102: Pandarus und Bitias (Buch IX, fol. 344v.) New York, The Metropolitan Museum (Inv.Nr. 45.60.4 ). MdV 55 Tafel 103: Turnus rettet sich mit seinem Pferd durch den Tiber (Buch IX, fol. 346) New York, The Metropolitan Museum (Inv.Nr. 45.60.5). MdV - (Biographischer Hinweis ist dem Bestandskatalog der Maleremails entnommen, der von Susanne Netzer erarbeit wurde., )


    Literature:
    • Ausst. Kat. Paris (Exposition Universelle) 1867, Kat.-Nrn. 2857-2859
    • Kat. Hainauer 1897, S. 44 (Schule von Pénicaud)
    • Mitchell 1917, S. 219-225
    • Marquet de Vasselot 1921, S. 12ff. & S. 202ff.
    • Verdier 1967, S. 75f.
    • Caroselli 1993, S. 73
    • Darcel 1868 & Marquet de Vasselot 1912

    Urheber Metadaten: Staatliche Museen zu Berlin, Kunstgewerbemuseum (IM)

    Permalink:

    http://www.deutschefotothek.de/documents/kue/70000760

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