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Übersichtskarte: Karte von dem Elbe-Hochwasser, 1:12000, 1845

Sektionen:
Sektion I: Titelblatt | Sektion II: Strehla | Sektion III: Riesa | Sektion IV: Hirschstein | Sektion V: Zehren | Sektion VI: Meißen | Sektion VII: Gauernitz | Sektion VIII: Kötzschenbroda | Sektion IX: Dresden | Sektion X: Wachwitz | Sektion XI: Pillnitz | Sektion XII: Pirna | Sektion XIII: Königstein | Sektion XIV: Schandau | Sektion Xv: Herrnskretschen

Sie können ein Blatt aus dem Kartenwerk auch durch Klick auf das entsprechende Kartenfeld auswählen.
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Karte vom Elbehochwasser

Historische Karten sind wichtige, einmalige Informationsquelle mit aktuellem Bezug. Ein Beispiel dafür ist die Hochwasserkarte des Elbstromes von 1845 im Maßstab 1:12 000.

Die Karte des Elbstromes des Königreiches Sachsen, in 14 Kartenblättern, reicht in ihrer Ausdehnung von Strehla bis Herrnskretschen. Die als Lithographie entstandene Karte im Maßstab 1:12 000 zeigt die Grenzen der Überschwemmung am 31. März 1845 in hellblauer Farbe. Das Stadtgebiet Dresdens ist auf der Section IX und das Stadtgebiet von Meißen auf der Section VI abgebildet. Neben den großen Überflutungen in den Bereichen des Ostra-Geheges und östlich der Weißeritz sind 1845 auch der Bautzner Platz und Teile der Antonstadt sowie Gebiete des Land-Grabens betroffen. Der Plan von Dresden zeigt noch das alte Flussbett der Weißeritz, auf dem bis 1875 Holz aus dem Erzgebirge und dem Tharandter Wald zum Floßholzhof in Löbtau getriftet wurde. In den Jahren 1891/93 wird für die Weißeritz in Cotta ein neues kanalisiertes Flussbett ausgehoben und die Mündung um fast drei Kilometer elbabwärts verlegt. Bei den Hochwassern 1897, 1958 und 2002 bahnten sich die Wassermassen wieder den Weg entlang des alten Flussbettes durch die Friedrichstadt. Auch in der jetzigen Hochwasserlage der Elbe kann die Karte zur Orientierung dienen.

Links zum Thema Hochwasser: